Abrechnung von Rettungsdiensteinsätzen

Das Verfahren zur Abrechnung von Gebühren der Notfallrettung (z.B. für den Transport durch einen Rettungswagen der Berliner Feuerwehr) wird zum 1. Juli 2012 umgestellt. Ab diesem Datum wird die Berliner Feuerwehr die Gebührenabrechnung nicht mehr mit den jeweiligen Krankenkassen sondern direkt mit dem gesetzlich versicherten „Notfallpatienten“ vornehmen. Der gesetzlich Versicherte kann sich die verauslagten Gebühren von seiner zuständigen Krankenkasse erstatten lassen. Bei privat versicherten Notfallpatienten wurde seit jeher so verfahren, so dass sich für diesen Personenkreis nichts ändert.

Künftig erhält ein Notfallpatient, der mit einem Rettungswagen der Berliner Feuerwehr in ein Krankenhaus transportiert, rettungsdienstlich versorgt oder notärztlich behandelt wird, von der Berliner Feuerwehr einen Gebührenbescheid mit der Aufforderung die Gebühr zu begleichen.

Diese Verfahrensumstellung erfolgt, weil die gesetzlichen Krankenkassen eine seit über 20 Jahren bestehende Vereinbarung zur Abrechnung von Gebührenfällen im Bereich der Notfallrettung zum 30. Juni 2012 gekündigt haben. Diese Vereinbarung sah unter anderem vor, dass die Abrechnung der Notfallrettungsgebühren unmittelbar zwischen der Berliner Feuerwehr und den gesetzlichen Krankenkassen erfolgt.

Die Berliner Feuerwehr wird die betroffenen Notfallpatienten im Zusammenhang mit der Gebührenerhebung ausführlich über das Verfahren informieren.

Quelle: Berliner Feuerwehr