Großbrand in Wedding

Großbrand in Wedding

Adresse: Müllerstraße
Ort: Wedding

Bei einem eingeschossigen Geschäftsgebäude mit einer Grundfläche von 1.500 m² brannte es beim Eintreffen der Feuerwehr im Dachbereich. Der Brand konnte sich innerhalb der Dachkonstruktion schnell weiter ausbreiten und erfasste 250 m². Es kam zum Teileinsturz und Ausbreitung auf die darunter liegenden Geschäftsräume. Ein weiteres Übergreifen auf andere Gebäudeteile und Lager konnte verhindert werden. Die Brandbekämpfung gestaltete sich aufgrund der Gebäudekonstruktion und des Einsturzes schwierig und Personal intensiv. Es wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet und von mehreren Seiten insgesamt 5 C- und 2 B-Rohre eingesetzt. Mehrere Druckgasbehälter wurden aus der Brandstelle geborgen. Durch die Rauchentwicklung und räumliche Nähe des S-Bahnhofes Wedding, musste der Bahnhof zeitweise geräumt werden. Umfangreiche Nachlösch- und Aufräumarbeiten mussten durchgeführt werden.

Rund 100 Einsatzkräfte der BF und der FF waren mit 25 Einsatzfahrzeugen 10 Stunden im Einsatz.

Es wurden fünf Freiwillige Feuerwehren Typ B zur Besetzung unbesetzter Berufsfeuerwachen und zur Ablösung an der Einsatzstelle alarmiert.

Eingesetzt waren:
8 LHF, 3 DLK, 1 RTW, 2 ELW C, 1 ELW B, 1 ELW A, 1 ELW 3, 1 FmEW, 1 GW Messs, 1 AB A, 1 AB Schaum, 1 Rüstwagen, 3 Sonderfahrzeuge, Polizei, Bundespolizei, BVG, DB-Notfallmanager, Energieversorgungsunternehmen

Fotos:
D. Machmüller / Berliner Feuerwehr

Quelle:
Berliner Feuerwehr

Verleihung des Katastrophenschutz Ehrenzeichen

Am gestrigen Abend fand im Bärensaal in Berlin Mitte durch den stellvertretenden Landesbranddirektor Karsten Göwecke, dem Landesbeauftragten der Freiwilligen Feuerwehren Berlins Lutz Großmann und dem Vorsitzenden des Landesverbandes der Freiwilligen Feuerwehren Berlins Sascha Guzy, die diesjährige Verleihung des Katastrophenschutz-Ehrenabzeichen der Stufe 1 in einer kleinen Feierstunde statt.

Die 65 ausgezeichneten Kameradinnen und Kameraden sind seit 10 Jahren ehrenamtlich immer dann zur Stelle wenn sie gebraucht werden. Zusätzlich zu Ihrem „normalen“ Einsatzdienst sorgen alle durch regelmäßige Fortbildung und Übungsdienste dafür, daß sie ständig mit ihrem Können und Wissen auf dem neusten Stand sind. Deshalb stellt auch der Einsatz bei Naturkatastrophen keinen der Ausgezeichneten vor unüberwindliche Hindernisse. Die große Anzahl der dabei geleisteten ehrenamtlichen Arbeitsstunden setzt ein großes Engagement voraus. Als kleinen Ausgleich für die eingebrachte, heute immer knapper werdende Freizeit, kann man die Erhöhung der Aufwandsentschädigung werten.

„In den letzten Tagen wurde ich immer wieder gefragt, wie wir uns auf große Einsatzlagen vorbereiten und welche Maßnahmen wir treffen. Ich kann in solchen Momenten dann immer mit großer Gelassenheit sagen, dass wir jederzeit in der Lage sind, auf jedes denkbare und undenkbare Ereignis zu reagieren. Und zwar, weil wir die Freiwillige Feuerwehr haben, mit der wir jederzeit innerhalb von einer Stunde die Stärke unserer Berliner Feuerwehr verdoppeln können. Und zwar mit zuverlässigen, hochqualifizierten und motivierten ehrenamtlichen Kräften.“
Aus der Rede des LBD-V

Im Anschluss der Auszeichnung konnte in lockerer Runde mit den geehrten Kameradinnen und Kameraden, deren Wehrleitern oder Vertretern über ihre ehrenamtliche Tätigkeit zu plaudern.

Quelle: Berliner Feuerwehr

Auszeichnung für verdienstvolle ehrenamtliche Tätigkeit

Im Rahmen einer Feierstunde wurden Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren, Hilfsorganisationen und des Technischen Hilfswerks mit dem Katastrophenschutz-Ehrenzeichen ausgezeichnet. Innensenator Frank Henkel verlieh 48 Ehrenzeichen für eine 25-jährige und 20 Ehrenzeichen für eine 40-jährige verdienstvolle ehrenamtliche Tätigkeit sowie fünf Sonderstufen für besondere Verdienste um die Feuerwehr, den Rettungsdienst oder den Katastrophenschutz. Ausgezeichnet mit einer Sonderstufe wurden Jörn Müller, Vertreter des Landesbeauftragten der Freiwilligen Feuerwehr Berlins und Günter Fubel von der Freiwilligen Feuerwehr Wedding.

In seiner Ansprache würdigte der Senator die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und sprach seinen Dank für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit aus.

Quelle: Berliner Feuerwehr

BSB-Übung 2014 in Lehnin

Am vergangenen Wochenende haben rund 250 ehrenamtliche Berliner Feuerwehrleute den Katastropheneinsatz geübt. Gemeinsam mit der Bundeswehrfeuerwehr des Truppenübungsplatzes Lehnin haben drei Brandschutzbereitschaften der Berliner Feuerwehr mit über 40 Fahrzeugen unterschiedliche Übungsszenarien durchlaufen. Darunter die Szenarien Vermisste Schulklasse, Einsatz von CAFS, Hochwasser, Notfallseelsorge, Geländefahrtraining und eine komplexe Einsatzlage in einer kleinen Ortschaft nach einem schweren Unfall zwischen einem Personen- und einem Güterzug.
Diese Übung galt der Überprüfung und Erweiterung der Kenntnisse, Fähigkeiten und Belastbarkeit der Einsatzkräfte für den Katastrophenfall. Gleichzeitig war es eine gute Gelegenheit zur Überprüfung der persönlichen und technischen Ausstattung unserer Katastrophenschutzeinheiten.

Die Gruppe der Übungsleitung ist nun mit der  Auswertung der Übung beschäftigt. Beide Seiten, Übungsleitung wie auch teilnehmende Einsatzkräfte sprachen aber schon von einer sehr gelungenen Veranstaltung.

Erst letztes Jahr haben unsere Brandschutzbereitschaften in Sachsen gezeigt das sie auch für den Ernstfall sehr gut gewappnet sind.

Quelle:
Berliner Feuerwehr

Erfolg bei der Leistungsspange

Klasse Leistung! Mit zwei Mannschaften hat die Jugendfeuerwehr Wedding heute an der Abnahme der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr teilgenommen – und das sehr erfolgreich.

Die Jugendfeuerwehr Wedding hat am heutigen Samstag, den 20. September 2014 erfolgreich an der Leistungsspange teilgenommen und kann sich über 12 neue Leistungsspangenträger freuen.

Wir gratulieren unseren Jugendlichen sehr herzlich, freuen uns mit über diesen Erfolg und werden demnächst also wieder neue Teilnehmer der Jugendfeuerwehr bei den Diensten der Einsatzabteilung haben!

Erhöhung der Pauschalen für Angehörige der FF

Anfang Juli 2014 wurde bekanntgegeben, dass die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr eine Erhöhung der Pauschale bekommen. Mit der heutigen Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Berlin wird die neue Pauschalen-Verordnung wirksam. Nach der Überarbeitung durch die Senatsverwaltung für Inneres und Sport erhalten die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr nach knapp 19 Jahren eine Erhöhung ihrer Aufwandsentschädigung.
Wilfried Gräfling, Landesbranddirektor der Berliner Feuerwehr: „Ich freue mich sehr, dass die Arbeit unserer mutigen Helfer der Freiwilligen Feuerwehren nach vielen Jahren anerkannt wird und die Angehörigen eine erhöhte Aufwandsentschädigung erhalten.“

Lutz Großmann, Landesbeauftragter der Freiwilligen Feuerwehr: „Als Landesbeauftragter der Freiwilligen Feuerwehr ist die Entscheidung über die Erhöhung der Pauschale für mich und unsere Freiwilligen Feuerwehrmänner und -frauen eine große Anerkennung unserer Arbeit, die uns mit Stolz und Bestätigung erfüllt.“

Die Beiträge dienen zum angemessenen Ausgleich des zustande kommenden Aufwandes, welcher durch den Dienst der Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr entsteht. Zusätzlich haben sie auch einen Anspruch auf Ersatz des Verdienstausfalls im Falle eines Einsatzes.

Durch die Erhöhung der Pauschalbeiträge findet eine Anpassung an die gegenwärtige wirtschaftliche Situation bzw. das seit Erlass der Ursprungsverordnung gestiegene Preisniveau statt. Die Erhöhungen liegen dabei in einem Rahmen zwischen ca. 20 Prozent bis zu knapp 100 Prozent.

Zudem werden weitere ehrenamtliche Funktionen und Ämter eingeführt und deren Aufwandsentschädigungen festgelegt, um somit dem Wandel des Aufgabenspektrums nach der Wiedervereinigung Rechnung zu tragen.
Durch die Erhöhung entstehen Mehrkosten von rund 500.000 Euro, die aus Mitteln der Senatsverwaltung für Inneres und Sport (Haushalt der Berliner Feuerwehr) finanziert werden. Im Jahr 2013 wurden für den pauschalen Aufwandsersatz und den Verdienstausfall der Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren Berlins insgesamt Mittel in Höhe von rund 1,18 Mio. Euro ausgegeben.

Trotz der Erhöhung der Pauschalbeträge ist zu erwarten, dass für die ehrenamtliche Tätigkeit in der Freiwilligen Feuerwehr auch weiterhin weitgehend Steuerfreiheit besteht. Für die Aufwandsentschädigungen, die im Rahmen eines Ehrenamts gezahlt werden, gilt eine Vereinfachungsregel: Bis zu einem Drittel, mindestens aber 200 Euro pro Monat, bleiben generell steuerfrei. Für Funktionsinhaber, deren Tätigkeit einen Anteil für Ausbildungs- und Betreuungstätigkeiten umfasst, gilt grundsätzlich die so genannte Übungsleiterpauschale. Von dieser Regelung profitieren u.a. die Jugendfeuerwehrwarte.

Die Erhöhung der Pauschalbeträge wird nach §6 der Verordnung mit der heutigen Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Berlin morgen wirksam.

Beispielhafter Vergleich alte / neue Pauschalbeträge in Euro pro Monat:

Funktion Alter Pauschalbetrag Neuer Pauschalbetrag
Landesbeauftragte/r der Freiwilligen Feuerwehren 127,82 € 200,00 €
Wehrleiter(in) 61,35 € 125,00 €
Landesjugendfeuerwehrwart(in) 102,26 € 150,00 €
Jugendfeuerwehrwart(in) 25,56 € 50,00 €

Innensenator Frank Henkel:
“Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren leisten mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Sie sind unverzichtbare Stützen im täglichen Einsatz-dienst, während Ausnahmezuständen oder im Katastrophenschutz. Ebenso stellen sie die wichtigste Stütze für die Jugendarbeit und die Nachwuchsförderung bei der Feuerwehr dar. Die Erhöhung der Pauschalbeträge soll dieses ehrenamtliche Engagement angemessen würdigen und fördern.”

Pressestelle
Berliner Feuerwehr

Quelle:
Berliner Feuerwehr

Der Feuerwehr-Erlebnistag 2014

Bei bestem Sommerwetter erlebten mehrere tausend Besucher den Tag der offenen Tür bei der Berliner Feuerwehr. Erster Höhepunkt war die feierliche Vereidigung der Nachwuchsbeamten der Berufsfeuerwehr in Anwesenheit des Innensenators Frank Henkel.
Zwischen den Programmen auf Vorführfläche und Musikbühne nutzten die Besucher zahlreiche Möglichkeiten, sich zu informieren oder aktiv zu werden. Hier gab es ein breites Themenspektrum zu erkunden. Über die Möglichkeiten ehrenamtlicher Tätigkeit informierte der Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren Berlins. Auf den interessierten Feuerwehrnachwuchs warteten die Stände der Jugendfeuerwehr und des Bewerbungsbüros. Präsent waren auch die Hilfsorganisationen, das Technische Hilfswerk und die Polizei mit ihrem Informationsangebot und eigenen Fahrzeugen.
Großen Spaß hatten die jüngsten Besucher vor der Puppenbühne, an der Spritzwand und bei vielen anderen Kinderattraktionen. Am Stand der Vivantes-Kliniken konnten sie ihr Gesundheitswissen testen oder ausprobieren wie es sich anfühlt, wenn der Arm mit einem Gipsverband ruhig gestellt wird.
Gedankt sei an dieser Stelle allen Feuerwehrleuten der Freiwilligen Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr, die mit kreativem Engagement eine erlebnisreiche Veranstaltung organisierten.

Quelle:
Berliner Feuerwehr

Fluthelferorden des Landes Sachsen verliehen

Die Fluthelfer der Berliner Feuerwehr haben am Dienstag in der Landesvertretung Sachsen den Dank und die Anerkennung des Freistaates empfangen. Vertreten durch den Staatssekretär Erhard Weimann bekamen 389 Berliner Feuerwehrleute den Fluthelferorden verliehen. 
Im feierlichen Rahmen in der Landesvertretung des Freistaates Sachsen verliehen Herrn Staatssekretär Erhard Weimann, der Ständige Vertreter des Landesbranddirektors Herr Karsten Göwecke, der Landesbeauftragten der Freiwilligen Feuerwehr Lutz Großmann sowie dem Vorsitzender des Landesverbandes der Freiwilligen Feuerwehren Berlins e.V. Sascha Guzy und Olaf Kühn als Vertreter der Direktion Süd, die Ordensspangen und Urkunden.
Insgesamt leisteten 331 Freiwillige Feuerwehrleute und 58 Berufsfeuerwehrleute über 50.000 Stunden im Hochwasserschutz.

Quelle:
Berliner Feuerwehr

Verabschiedung eines besonderen Kameraden

Auf den Tag genau 39 Jahre nach seiner Ernennung zum Feuerwehrmann wechselte unser ehemaliger Wehrführer und Mitgründer Günter am 14. Juni 2014 in die Ehrenabteilung. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde er vom stellvertretenden Direktionsjugendfeuerwehrwart für seine Verdienste um die Deutsche Jugendfeuerwehr (u.a. Gründung der Jugendfeuerwehr Wedding) mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber ausgezeichnet.

Damit wurde diese Ehrung innerhalb von weniger Tagen zum zweiten Mal an einen Kameraden der FF Wedding vergeben.

Die Veranstaltung, nahezu völlig geheim vorbereitet, begann mit der Abholung von Günter mit 2 historischen Fahrzeugen aus dem Berliner Feuerwehrmuseum (Dank hierbei an die Kameraden der Betriebsfeuerwehr Daimler für die Unterstützung !) sowie aktuellen Fahrzeugen und einem Spalier in aktueller und alter Schutzkleidung. Auf einer kleinen Tour ging es durch den Ausrückebereich zur Feuerwache Wedding.

Anschließend überbrachte im Rahmen einer von vielen bewegenden Momenten geprägten Feierstunde neben dem Vertreter des Landesbeauftragten Jörn Müller auch der Bezirksbürgermeister von Mitte, Herr Dr. Christian Hanke, eine Grußbotschaft und eine Urkunde. Vom neuen Verein der Jugendfeuerwehr Wedding wurde Günter zum Ehrenmitglied ernannt. Außerdem gab es kleine und große Geschenke von den Kameraden der FF Wedding und von weiteren Weggefährten sowie einen „Pensionierungseinsatz“.

Wir sagen auch hier nochmal: Alles Gute und Danke für alles, Günter!

 

Weitere Informationen:
Bezirksbürgermeister würdigt langjähriges Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Wedding
Pressemitteilung Nr. 295/2014 vom 13.06.2014, Bezirksamt Berlin Mitte

Das STEMO bleibt erhalten

Die Zukunft des Stroke-Einsatz-Mobils (STEMO) war heute Thema eines Pressetermins auf der Feuerwache Wilmersdorf. Über die Ergebnisse des Forschungsprojektes und die Pläne zur Erhaltung des STEMO-Fahrzeugs informierten der Senator für Gesundheit und Soziales, Mario Czaja und der Senator für Inneres und Sport, Frank Henkel sowie Landesbranddirektor Wilfried Gräfling und Prof. Heinrich Audebert, Leiter des STEMO-Forschungsteams der Charité.
Innensenator Frank Henkel erläuterte die Pläne zur Verlängerung des Projektes bis Ende 2014 mit anschließender Überführung des STEMO in den Regelbetrieb ab Januar 2015. Gemeinsames Ziel ist es, das STEMO als reguläres, rettungsdienstliches Einsatzmittel in Berlin zu etablieren.
Mehr Informationen zum Forschungsprojekt STEMO finden Sie unter schlaganfallforschung.de und auf unserer Website im Bereich „Forschung„.

Quelle:

Berliner Feuerwehr